- das Leben eines Flummys

verwirrt

oh man, wie irrational können gefühle einen machen, es ist unglaublich, dass ich im endeffekt ständig nach den gleichen mustern operiere trotz dessen ich jedesmal davon genervt bin, aber das ändert natürlich nichts an der eigentlichen situation, sondern führt nur dazu dass ich in der eigentlichen situation nur noch vielmehr von mir selbst genervt bin, als von den eigentlichen umständen....

31.12.09 18:28, kommentieren

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Pause

boah warum ist es denn eigentlich so schwer mit jemanden keinen kontakt zu haben, ich bin so daran gewöhnt mit ihm jeden tag zu sprechen und nun muss ich mit meiner selbst gebauten mauer etwas tun was mir augenscheinlich nicht gefällt, denn in mir wächst stetig das verlangen die nummer zu wählen oder bei skype die taste zu drücken um sein lachen zu hören und die freude die er immer bekommt wenn ich anrufe, mir fehlen die endlosen diskussionen über politik, die freude mit der ich mit ihm über solche themen reden kann, das gefühl das unsere gespräche wirklich etwas tiefgehenderes bedeuten, etwas in uns beider personen verändern. Doch manchmal muss man auch schlußstriche ziehen und pausen tun gut um vorher verdecktes zu sehen und zuvor misverstandenes neu begutachten zu können, irgendwie hoffe ich auch, dass die pause in ihm etwas auslöst in ihm wieder neue energie entfacht und er sich bewusst wird, wie wichtig ich eigentlich in seinem leben bin, warum werde ich immer nur als nebenrolle in den leben der anderen wahrgenommen, warum kann nicht ich einmal die weibliche hauptrolle sein (jaja ich bin mir der filmanlehnung und der kitschigkeit dieser aussage sehr wohl benutzt, nichtdestotrotz entspricht es grad meiner aktuellen verfassung)... selbst wenn die pause nicht den gewünschten effekt in mit hervorbringt, so werde ich doch immerhin einen efolg in mir verspüren können, das weiß ich, es ist ja nun leider nicht das erste mal, dass ich so einen schritt gehen musste um mich vor weiteren verletzungen zu schützen, manchmal können worte so weh tun, auch wenn man weiß sie war nicht so gemeint, doch alles was aus dem mund kommt, war doch schon irgendwo vorher vorhanden und kommt nicht einfach so aus dem nichts, von daher sind natürlich viele streits im affekt, doch ist wirklich aller unwahr was innerhalb eines streits zum ausbruch kommt? vielleicht ist der Streit auch nur die Spitze des Eisbergs, doch dann möchte ich erst gar nicht unter die Wasseroberfläche schauen...

1 Kommentar 1.12.09 11:15, kommentieren

nur so

irgendwie komme ich wohl nicht darum mal aufzuschreiben, was in den letzten tagen in meinem kopf rumschwirrte und mich wohl oder übel aufgewühlt hat. ich vermisse ihn, irgendwie war mir klar, dass er mir viel bedeutet, hat halt diesen ex-freund charme, der wohl nie vorloren gehen wird, allerdings ist es diesmal anders und gerade das macht mir noch mehr angst. ich vermisse ihn und zwar ihn als menschen, nicht das gefühl jemanden um dich zu haben, nicht das gefühl begehrt zu sein, sondern ihn, ihn als ganzes, ihn als freund. er fehlt mir und das schon nach so kurzer zeit, ich dachte es ist nur das aneinandergewöhntsein und die regelmäßigkeit mit der seine anrufe kommen, die tatsache, dass er, egal, wie scheiße mein tag war, mich immer aufmuntern kann, die gewissheit, dass ich, wenn ich ihn höre alles um mich rum, für ein paar stunden vergessen kann, es gibt nur mich und ihn...mir fehlt das, sogar sehr, mehr als ich je vor ihm zugeben würde, mehr als ich je vor mir selbst zugeben würde, ich will nicht abhängig, nicht verletzbar sein, aber ich kann dem nicht entfliehen, oder eher ich will nicht. es bringt mich immer dazu anders zu reagieren als ich will, es lässt mich nicht los, zu wissen wie viel er mir bedeutet. vllt. ist es nicht rational, aber mir hat mal jemand gesagt, dass gefühle nicht rational sind und ich sie auch nicht so einfach erklären kann aber ich würde es so gern erklären, ich versuche mir selbst zu erklären, warum ich so oft abweisend reagiere, ich kann nicht damit umgehen, dass er mir immer so viel bedeuten soll, noch nicht? ich weiß, dass wenn ich ihn verliere ein teil von mir mitgeht, egal wie kitschig es klingt, so merk ich das ganz genau, es sind nicht nur erinnerungen und nette momente, es sind 3 jahre, es ist zeit, es ist vertrauen, es ist das stückchen herz, dass er sich mühsam erobert hat und das, so wie ich ihn kenne, er auch nach dieser harten arbeiten, wenn es nach ihm geht nie wieder hergeben möchte...ich spüre diesen fleck, ich spüre, dass dort immer leere sein wird, wenn ich ihn verliere und ich habe angst, dass das jahr in südafrika genau dazu führen wird, wir werden nie so eine art von freundschaft führen, dass er nachts kurz vorbei kommt, weil er mich einfach sehen wollte, oder er einfach vor meiner tür steht, weil ihm grad so war, es wird immer nur eine reihe von geplanten treffen sein, aber meine definition von freundschaft ist eine andere, ich möchte genau das und ich habe so sehr, das gefühl durch den einstieg in dieses flugzeug eine tür zuzuschlagen, die tür zu genau dieser chance zu so einer freundschaft, die mir so viel bedeuten würde...es bedeutet mir jetzt schon so viel und eigentlich ärger ich mich auch darüber, dass ich nicht mit dem jetzigen stand zu frieden bin, doch ist es wirklich da? oder ist es nicht mehr in meiner fantasie? wie oft haben wir uns denn gesehen in diesen letzten monaten, wie oft haben wir uns gesehen in den letzten wochen, in der zeit als ich ihn wirklich gebraucht hätte, ... es ist nicht rational zu erklären, es ist ein gefühl, was ich für ihn habe, eine hoffnung auf eine zukunft in der er sein wird, die hoffnung, dass er an meiner seite ist, wenn etwas wichtiges passiert, ok egal wie schnulzig es ist, aber ich will, dass er an meiner seite ist, wenn ich heirate oder das er patenonkel meiner kinder wird, dass er verdammt noch mal dann jedes 2. wochenende bei uns auf der couch sitzt und mit meiner familie und mir von mir selbst gebackenen und wahrscheinlich schrecklich schmeckenden kuchen isst...er soll einfach immer da sein, nicht immer anwesend, aber immer da sein...einfach da sein, einfach er sein,...ich lieb dich
it's beyond love, it's friendship

10.8.08 20:58, kommentieren

flucht

...ich habe angst immer nur wegzulaufen, ich kann mich nie meinen problemen stellen, ich fühle mich immer, wie erdrückt, wie eingesperrt. Wie können sich andere Leute immer so sicher sein? Oder lügen die sich alles nur vor? Wer garantiert mir nicht wieder 2 jahre einem traum hinter her zu laufen, wer denkt mal an mich...und wer garantiert mir, dass ich die menschen, die immer für mich da sind nicht verletze...ich wills nicht, aber ich machs trotzdem ständig. es tut mir so leid, aber ich kann die zeit nicht zurück drehen, aber ich kann dir auch nicht erklären warum ich es getan habe, ich weiß es nicht, ich kann nicht damit umgehen, dass sich eine person auf mich fixiert, weil dann erwartet wird perfekt zu sein, aber ich screw einfach up...ich finde grad kein anderes wort dafür.

13.6.08 22:19, kommentieren

veränderung

gerade las ich meine alten einträge und finde es etwas schade, dass ich diesen blog nur aus einer laune heraus, aus trauer um die zubruch gegangene beziehung angefangen habe, ist es doch ein perfekter anhaltspunkt für die veränderung, die ich in den letzten jahren durchlebt habe. Im moment sind alle gefühle für mich so intensiv, so dass ich nicht weiß wie damit umzugehen ist. Bei normalerweise angenehmen abendlichen gedankengängen, tauchen in letzter zeit hinter jedem baum gefühle und erinnerungen auf, die im dunkeln, wenns nach mir geht, schon ihren passenden platz gefunden hatten. es ist nichts verärbeitet, von dem was in den letzten monaten passiert ist, nichts. alles nur verdrängt.

13.6.08 21:54, kommentieren