- das Leben eines Flummys

Archiv

ich schreibe...

oh mein gott, ich schreibe, wie lange habe ich doch schon nicht mehr geschrieben, ganz ungewohnt das gefühl der tasten unter meinen fingerkuppen zu spüren, irreal das wissen um die kraft des buchstabens aus einem wahrlosen code, ein für alle verständliches wort zu machen, dass ausdrücken soll, was ich fühle und denke,...ich hoffe auf die zusage, auch wenn ich mich zwinge nicht darüber nachzudenken, zu groß wäre die enttäuschung, falls ich doch nicht genügte. Gespalten ist auch mein Wille, wie an zwei Strängen, werde ich von einer Seite auf die andere gezogen und wer gewinnt, bestimme nicht ich, sonder die umstände um mich herum auf die ich keinen einflusshabe...machtlos nennt man das wohl, machtlos dem eigenen leben gegenüber.
mittlerweile ist mir das mit den noten wirklich egal, eigentlich merkwürdig, wenn man sich überlegt, dass doch jede 4 in den letzten 7 jahren ganz arg am selbstvertrauen genagt hat. was sagt das denn schon aus? außer der anpassungsfähigkeit einer horde einfältiger hyänen, die sich ums aas raufen. doch je weiter ich im moment gedanken führe, egal in welche richtung, vermeide ich sie zu beenden oder tiefer unter der oberfläche zu schürfen, denn dann müsste ich selbstkritisch zu geben, dass ich auch fehler mache, die ich allerdings als zu schmerzhaft empfinde einzusehen...
immer häufig komme ich nun in die situation dinge, worte, taten zu verstehen, die vor nicht all zu langer zeit noch ein mysterium per se für mich darstellten, briefe und verhaltensweisen machen mehr sinn, doch stimmen mich auch dazu an, zu hinterfragen, wieso jetzt plötzlich der verständniswandel kam

9.6.08 17:09, kommentieren



veränderung

gerade las ich meine alten einträge und finde es etwas schade, dass ich diesen blog nur aus einer laune heraus, aus trauer um die zubruch gegangene beziehung angefangen habe, ist es doch ein perfekter anhaltspunkt für die veränderung, die ich in den letzten jahren durchlebt habe. Im moment sind alle gefühle für mich so intensiv, so dass ich nicht weiß wie damit umzugehen ist. Bei normalerweise angenehmen abendlichen gedankengängen, tauchen in letzter zeit hinter jedem baum gefühle und erinnerungen auf, die im dunkeln, wenns nach mir geht, schon ihren passenden platz gefunden hatten. es ist nichts verärbeitet, von dem was in den letzten monaten passiert ist, nichts. alles nur verdrängt.

13.6.08 21:54, kommentieren

flucht

...ich habe angst immer nur wegzulaufen, ich kann mich nie meinen problemen stellen, ich fühle mich immer, wie erdrückt, wie eingesperrt. Wie können sich andere Leute immer so sicher sein? Oder lügen die sich alles nur vor? Wer garantiert mir nicht wieder 2 jahre einem traum hinter her zu laufen, wer denkt mal an mich...und wer garantiert mir, dass ich die menschen, die immer für mich da sind nicht verletze...ich wills nicht, aber ich machs trotzdem ständig. es tut mir so leid, aber ich kann die zeit nicht zurück drehen, aber ich kann dir auch nicht erklären warum ich es getan habe, ich weiß es nicht, ich kann nicht damit umgehen, dass sich eine person auf mich fixiert, weil dann erwartet wird perfekt zu sein, aber ich screw einfach up...ich finde grad kein anderes wort dafür.

13.6.08 22:19, kommentieren