- das Leben eines Flummys

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nur so

irgendwie komme ich wohl nicht darum mal aufzuschreiben, was in den letzten tagen in meinem kopf rumschwirrte und mich wohl oder übel aufgewühlt hat. ich vermisse ihn, irgendwie war mir klar, dass er mir viel bedeutet, hat halt diesen ex-freund charme, der wohl nie vorloren gehen wird, allerdings ist es diesmal anders und gerade das macht mir noch mehr angst. ich vermisse ihn und zwar ihn als menschen, nicht das gefühl jemanden um dich zu haben, nicht das gefühl begehrt zu sein, sondern ihn, ihn als ganzes, ihn als freund. er fehlt mir und das schon nach so kurzer zeit, ich dachte es ist nur das aneinandergewöhntsein und die regelmäßigkeit mit der seine anrufe kommen, die tatsache, dass er, egal, wie scheiße mein tag war, mich immer aufmuntern kann, die gewissheit, dass ich, wenn ich ihn höre alles um mich rum, für ein paar stunden vergessen kann, es gibt nur mich und ihn...mir fehlt das, sogar sehr, mehr als ich je vor ihm zugeben würde, mehr als ich je vor mir selbst zugeben würde, ich will nicht abhängig, nicht verletzbar sein, aber ich kann dem nicht entfliehen, oder eher ich will nicht. es bringt mich immer dazu anders zu reagieren als ich will, es lässt mich nicht los, zu wissen wie viel er mir bedeutet. vllt. ist es nicht rational, aber mir hat mal jemand gesagt, dass gefühle nicht rational sind und ich sie auch nicht so einfach erklären kann aber ich würde es so gern erklären, ich versuche mir selbst zu erklären, warum ich so oft abweisend reagiere, ich kann nicht damit umgehen, dass er mir immer so viel bedeuten soll, noch nicht? ich weiß, dass wenn ich ihn verliere ein teil von mir mitgeht, egal wie kitschig es klingt, so merk ich das ganz genau, es sind nicht nur erinnerungen und nette momente, es sind 3 jahre, es ist zeit, es ist vertrauen, es ist das stückchen herz, dass er sich mühsam erobert hat und das, so wie ich ihn kenne, er auch nach dieser harten arbeiten, wenn es nach ihm geht nie wieder hergeben möchte...ich spüre diesen fleck, ich spüre, dass dort immer leere sein wird, wenn ich ihn verliere und ich habe angst, dass das jahr in südafrika genau dazu führen wird, wir werden nie so eine art von freundschaft führen, dass er nachts kurz vorbei kommt, weil er mich einfach sehen wollte, oder er einfach vor meiner tür steht, weil ihm grad so war, es wird immer nur eine reihe von geplanten treffen sein, aber meine definition von freundschaft ist eine andere, ich möchte genau das und ich habe so sehr, das gefühl durch den einstieg in dieses flugzeug eine tür zuzuschlagen, die tür zu genau dieser chance zu so einer freundschaft, die mir so viel bedeuten würde...es bedeutet mir jetzt schon so viel und eigentlich ärger ich mich auch darüber, dass ich nicht mit dem jetzigen stand zu frieden bin, doch ist es wirklich da? oder ist es nicht mehr in meiner fantasie? wie oft haben wir uns denn gesehen in diesen letzten monaten, wie oft haben wir uns gesehen in den letzten wochen, in der zeit als ich ihn wirklich gebraucht hätte, ... es ist nicht rational zu erklären, es ist ein gefühl, was ich für ihn habe, eine hoffnung auf eine zukunft in der er sein wird, die hoffnung, dass er an meiner seite ist, wenn etwas wichtiges passiert, ok egal wie schnulzig es ist, aber ich will, dass er an meiner seite ist, wenn ich heirate oder das er patenonkel meiner kinder wird, dass er verdammt noch mal dann jedes 2. wochenende bei uns auf der couch sitzt und mit meiner familie und mir von mir selbst gebackenen und wahrscheinlich schrecklich schmeckenden kuchen isst...er soll einfach immer da sein, nicht immer anwesend, aber immer da sein...einfach da sein, einfach er sein,...ich lieb dich
it's beyond love, it's friendship

10.8.08 20:58, kommentieren