- das Leben eines Flummys

ich schreibe...

oh mein gott, ich schreibe, wie lange habe ich doch schon nicht mehr geschrieben, ganz ungewohnt das gefühl der tasten unter meinen fingerkuppen zu spüren, irreal das wissen um die kraft des buchstabens aus einem wahrlosen code, ein für alle verständliches wort zu machen, dass ausdrücken soll, was ich fühle und denke,...ich hoffe auf die zusage, auch wenn ich mich zwinge nicht darüber nachzudenken, zu groß wäre die enttäuschung, falls ich doch nicht genügte. Gespalten ist auch mein Wille, wie an zwei Strängen, werde ich von einer Seite auf die andere gezogen und wer gewinnt, bestimme nicht ich, sonder die umstände um mich herum auf die ich keinen einflusshabe...machtlos nennt man das wohl, machtlos dem eigenen leben gegenüber.
mittlerweile ist mir das mit den noten wirklich egal, eigentlich merkwürdig, wenn man sich überlegt, dass doch jede 4 in den letzten 7 jahren ganz arg am selbstvertrauen genagt hat. was sagt das denn schon aus? außer der anpassungsfähigkeit einer horde einfältiger hyänen, die sich ums aas raufen. doch je weiter ich im moment gedanken führe, egal in welche richtung, vermeide ich sie zu beenden oder tiefer unter der oberfläche zu schürfen, denn dann müsste ich selbstkritisch zu geben, dass ich auch fehler mache, die ich allerdings als zu schmerzhaft empfinde einzusehen...
immer häufig komme ich nun in die situation dinge, worte, taten zu verstehen, die vor nicht all zu langer zeit noch ein mysterium per se für mich darstellten, briefe und verhaltensweisen machen mehr sinn, doch stimmen mich auch dazu an, zu hinterfragen, wieso jetzt plötzlich der verständniswandel kam

9.6.08 17:09

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